Linz, 7. März 2026. Jede neue Gasheizung bindet Haushalte für Jahrzehnte an teure Importe und unsichere Preise. Oberösterreich überweist Jahr für Jahr Millionen ins Ausland für fossiles Gas – Geld, das unseren Betrieben, Installateuren und regionalen Energielösungen fehlt.

Die Klima-Allianz Oberösterreich fordert daher ein klares Verbot neuer Gas- und Ölheizungen auch im Bestand sowie einen verbindlichen Ausstiegsplan für bestehende Anlagen (Ausnahmen nur mehr in befristeten Einzelfällen). 

„Wer heute noch Gas einbaut, investiert in Abhängigkeit. Wer auf erneuerbare Wärme setzt, investiert in regionale Arbeitsplätze, stabile Preise und Versorgungssicherheit.“

Moderne Heizsysteme wie Wärmepumpen, Biomasse oder Fernwärme sind längst Stand der Technik und bilden das Rückgrat einer krisenfesten Energieversorgung. Ein klarer Ausstiegsplan schafft die notwendige langfristige Planungssicherheit für Hersteller und Montagebetriebe, sichert eine kontinuierliche Auftragsauslastung und garantiert stabile, zukunftssichere Arbeitsplätze in der Region.

Gleichzeitig profitieren Kunden von maximaler Investitionssicherheit über Jahrzehnte hinweg: Durch den Umstieg bleiben die Wertschöpfung und das Kapital im Land, während Haushalte sich nicht nur von schwankenden Importpreisen emanzipieren, sondern künftig auch die steigenden Netzkosten für das Gasnetz komplett einsparen. Klare Regeln schaffen somit faire Bedingungen für unsere Wirtschaft und verlässliche Perspektiven für jeden Haushalt.

Was wir konkret wollen:

  • Verbot neuer Gas- und Ölheizungen auch in Altbauten
  • Planbarer Umstieg mit realistischen Fristen im Kontext der Klimaziele.
  • Gezielte Unterstützung für Familien und Eigentümer auf Basis sozialer Kriterien
  • Stärkung heimischer Betriebe statt fossiler Importe

Oberösterreich kann sich entscheiden, ob es weiter Geld für fossile Abhängigkeit verbrennt oder in regionale Lösungen investiert. 

Wir sagen: Vernunft statt verharren in der Vergangenheit – wir brauchen Klimaschutz mit Sachverstand.