Bezugnehmend auf die Aussendung des Klimavolksbegehrens (https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210223_OTS0019/88-prozent-der-oesterreicherinnen-fordern-von-regierung-einen-klaren-plan-fuer-verbindlichen-klimaschutz)

Um das im Pariser Klimaabkommen anvisierte Ziel einer maximalen Temperaturerhöhung der Erdatmosphäre von 1,5 Grad Celsius erreichen zu können, ist eine drastische Reduktion der Treibhausgas-Emissionen notwendig. Trotz Unterzeichnung des Vertrages sind in Österreich und auch in Oberösterreich die CO2 Emissionen seit 2015 nicht gesunken, sondern weiter angestiegen.

Eine aktuelle, repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Marketagent zeigt nun, dass sich breite Teile der österreichischen Bevölkerung sofortige Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele wünschen.

Tatsächlich attestierten in der vom Klimavolksbegehren in Auftrag gegebenen Umfrage 80% der Befragten der österreichischen Regierung, nicht genug in Sachen Klimaschutz zu unternehmen. Eine überwältigende Mehrheit von 90% unterstützt die im Regierungsabkommen vorgesehenen Pläne zur Einführung einer ökosozialen Steuerreform bzw. fordern von der Regierung einen klaren Plan zur Einhaltung der Klimaschutzziele.

Die Klima-Allianz Oberösterreich – ein Zusammenschluss zivilgesellschaftlicher Organisationen mit dem Ziel eines klimaneutralen Oberösterreichs  – sieht in den jüngsten Umfrageergebnissen eine klaren Handlungsauftrag an die gesamte Bundesregierung. Darüber hinaus ist auch die oberösterreichische Landesregierung aufgefordert, ebenfalls unverzüglich einen Klimaschutz-Plan vorzulegen, welcher mit den Pariser Klima-Zielen kompatibel ist. Denn leider wird allzu oft die Zuständigkeit zwischen Bund und Land hin- und hergeschoben, wie auch die Kontroversen um die Einführung des 1-2-3-Tickets bisher gezeigt haben.

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